



















Schon der erste Tag auf der Insel offenbarte uns einige der vielen Schönheiten. Nach einem petit dejeuner an einem abgelegenen Strand nördlich von Bastia, ging es zunächst an einer mit Palmen gesäumten Küstenstraße Richtung Süden. Unser Zielort, Cargèse, liegt allerdings an der Westküste, ziemlich mittig von Korsika. Schnell wurden die ersten Höhenmeter gemacht und es ging auf einer pittoresken Passstraße bis fast an die Baumgrenze. Schroffe Felsen, durchzogen von einer Schlucht mit Wildbach, und schließlich einer großen Staumauer mit entsprechendem Stausee. An der Westküste der Insel angekommen ging es an der Küstenstraße entlang zu unserem Zielort Cargèse. Der malerische Ort zieht sich vom Meer, inklusive sehr schönem Yacht und Schifferboot Hafen, mit teilweise sehr steilen Straßen nach oben. Unser Haus liegt etwas erhöht und bietet einen unbeschreiblichen Blick auf Cargèse und vor allem das Mittelmeer. Final sind wir nun an dem beschriebenen Hafen beim Fischessen. Bon appetit!








… die Fähre ist geentert, alles vertäut und gleich stechen wir in See nach Bastia auf Korsika.





… benvenuti mare. Der Comer See liegt jetzt hinter uns und man kann das Meer schon riechen. Schnell noch einen Café kurz nach Mailand und dann nehmen wir die finalen 160km nach Genua in Angriff. 21Uhr soll legt die Fähre ab, wir sind dabei👍
Auch ein kurz vor Garmisch verlorenes Auspuffendstück kann uns jetzt nicht mehr stoppen. Rechts rann, aufgesammelt, angeschraubt und weiter geht’s.
Kaum in Livorno angekommen, und gleich Pisa unsicher gemacht. Morgen geht dann die Fähre nach Bastia.
Die Reise nach Livorno hat begonnen. Die Vespa GTS Sei giorni und die Piaggio Beverly 350 sind auf dem Autoreisezug von Wien nach Livorno gut verstaut und können die Fahrt auch an einem Fensterplatz genießen. Herwig hat solange im Zug Platz genommen.
Morgen wird Herwig beide Roller abladen und auf Norbert warten, der aus terminlichen Gründen (Hochzeit, aber nicht die eigene) erst Morgen mit dem Flieger nachkommen kann.
Gute Fahrt Herwig und hoffentlich findest Du schlaf, denn Du wirst ihn brauchen.
Welche Gefährte sind den nun am Start nach und durch Korsika???
Hier die Übersicht:
Der Countdown läuft und bald schon gehen unsere beiden Wiener mit dem Autoreisezug von Wien nach Livorno an den Start

Zur Besprechnung der letzten Tour de Corse Details und natürlich auch die richtige Einstimmung zu finden, ging es am 04. Juni, 2019 an den Schliersee und danach natürlich noch in einen Münchner Biergarten. Alles problemlos und so kann es losgehen.
Zurück in 2016 hatten ein paar Arbeitskollegen sich entschieden, eine Modern Vespa zu kaufen. Schnell war der Gedanke geboren, dann muss man mal zusammen eine Tour machen. Aus den ersten Touren an die nahgelegen Oberbayerischen Seen (Starnberger- & Ammersee) wurde der Plan geschmiedet: „Jetzt fahren wir an den Gardasee“. Zu den 3 Vespen GTS300 gesellte sich noch eine PX200 mit Baujahr 1985.
Im Juni 2016 ging es dann mit diesen 4 Vespen an den Gardasee. Die PX hatte sich so in den Gardasee verliebt (sie war da schon mit dem gleichen Fahrer 1987 und 1988), dass sich die Rückfahrt mit einem gebrochenem Simmering zwischen Getriebe und Kupplung als echte Herausforderung darstellte.
2018 war der nächste Plan geschmiedet und es ging über das Stilfser Joch an den Lago Maggiore. Zu den 3 Vespen gesellte sich noch ein Méhari und die erstaunten Blicke der Passanten waren uns sicher.
Jetzt stehen wir also kurz vor der Abfahrt nach Korsika. Diesmal sind es 3 Modern Vespen, eine Piaggio, eine Classic Vespa und natürlich auch wieder der Méhari.